Die Mutmachwerkstatt ... zum Ausleihen:


Kostenlos ausgeliehen werden kann für die Dauer von 6 Wochen Lawrence LeShans Buch „Diagnose Krebs: Wendepunkt und Neubeginn“:
„Nicht nur die von einer Krebskrankheit betroffenen Patienten und ihre Angehörigen, sondern auch professionelle Helfer in der Gesundheitsversorgung wissen, wie schwierig es ist, Krebspatienten eine angemessene und kompetente psychotherapeutische Hilfe als Begleitung zu den notwendigen medizinischen Maßnahmen zu vermitteln. Laurence LeShans Buch ist eine solche Hilfe, die ich von ganzem Herzen und mit kritischem Verstand empfehle. Es öffnet Wege, macht Mut, verspricht keine Wunder, kann Hoffnungen freisetzen, wo bisher die Gleichsetzung von Hoffnungslosigkeit und Krebs nur ein bedrohliches, rasches und qualvolles Ende des Lebens übrig zu lassen schienen.“

Bei Bedarf des Buches einfach eine Email schicken!


Ebenso kostenlos ausleihen kann man unsere Mutmachengelin: für sich selbst, aber auch für Freunde, Verwandte, Bekannte, Nachbarn ... die sich in einer Ausnahmesituation befinden. Ärger, Streit, Prüfungen, Einsamkeit, Krankheit, Trennung, Trauer – Möglichkeiten, jemanden einen Engel zu schicken, um ihm mitzuteilen: Du bist nicht allein!

Wer für die Dauer von einigen Tagen himmlische Gesellschaft wünscht oder weitergeben möchte, schreibt uns eine Email. Wenn die Engelin nicht schon gerade auf Reisen ist – und das ist sie des öfteren – wird sie sich umgehend auf den Weg zu dir oder deiner Wunschadresse machen.



„Der Mensch ist das Wesen, das immer entscheidet, was es ist. Es ist das Wesen, das die Gaskammer erfunden hat; aber zugleich ist er auch das Wesen, das in die Gaskammer gegangen ist, aufrecht und ein Gebet auf den Lippen. Man kann auch sagen: …das zur Hoffnung fähig ist.“ (Zitat aus Viktor E. Frankl: „….trotzdem Ja zum Leben sagen“)

Unbeirrt humanitär: der Wiener Psychiater und Neurologe, Viktor Frankl, das grosse Vorbild der Mutmachwerkstatt.

Ihn, den Juden, der in verschiedenen Konzentrationslagern inhaftiert und dessen fast ganze Familie dem Holocaust zum Opfer gefallen war, beschäftigte Zeit seines Lebens die Frage, wie sich Menschen unter den schrecklichsten Lebensumständen verhalten. Er stellte sich die Frage, wie es manchen Menschen gelingt, selbst im Angesicht von Tod und Vernichtung ihre Hoffnung zu bewahren und was es ist, das dem Leben Halt und Richtung gibt. Für ihn selbst lag der Sinn im Glauben an Gott, gleichzeitig liess er aber anderen ihre eigene Wahrheit. 1926, mit 21 Jahren, hatte er erstmals den Begriff Logotherapie für sein psychologisches Konzept benutzt. Logotherapie meint Sinn-Heilung, bei näherer Betrachtung mit besonderer „Rettungschance“. Als Therapeut verabreichte Viktor Frankl allerdings nie ein fertiges Sinnangebot, sondern leitete seine Klienten dazu an, selbst nach einem erfüllenden Sinnentwurf ihres Lebens zu suchen. Der Anspruch war bescheiden: Seine Logotherapie will Wegbereiter zu einem sinnvollen Leben sein, kein psychoanalytisches Verfahren, keine Selbsterlösungsideologie, kein esoterischer Kult.